In Deutschland sollen laut Angaben des Industrieverbands Heimtierbedarf mehrals 23 Millionen Haustiere leben. Statistisch gesehen werden daher in mehr als einem Drittel aller Haushalte Tiere gehalten. Aufgrund dieser Zahlen muss man darauf schließen, dass allseits eine tiefe Verbundenheit zu dem „lieben Vieh“ besteht. Von einer grenzenlosen Tierliebe kann aber keine Rede sein. Von Tieren gehen – wie von jedem anderen Lebewesen auch – gewisse „Geräuschentwicklungen“ aus. Bellende Hunde oder quakende Frösche in Nachbars Garten können Lärm verursachen, der irgendwann auch dem größten Tierfreund auf die Nerven geht. Spätestens, wenn das Tier des Nachbarn ein wenig „umtriebiger“ ist, fangen die Probleme mit diesem manchmal erst so richtig an. Nicht selten endet die Auseinandersetzung über animalische Lärmquellen vor dem Kadi. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Gerichte bereits des Öfteren über Krähenlärm,Froschkonzerte und andere tierische Ruhestörungen befinden mussten. ...